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eIDAS & E-ID

Die Schweizer E-ID: Swiyu ab 1. Dezember 2026

Nach dem Volks-Ja vom September 2025 führt der Bund die E-ID per 1. Dezember 2026 ein: freiwillig, kostenlos, in der staatlich betriebenen Swiyu-App, mit Daten ausschliesslich auf dem Gerät und selektiver Offenlegung als Grundprinzip.

Der Stack

Die Vertrauensinfrastruktur setzt auf offene Protokolle: did:webvh für Identifier, OID4VCI/OID4VP für Ausstellung und Präsentation, SD-JWT als Credential-Format — exakt der Stack des Open Mandate Protocol. Die E-ID-Anbindung ist damit ein Stecker, kein Umbau.

Für Unternehmen

Organisationen erhalten keine eigene E-ID — sie nutzen die E-ID ihrer Kundinnen, Partner und Mitarbeitenden; der Organisations-Anker bleibt UID und Handelsregister. Genau diese Zweiteilung bildet das Mandats-Schema ab (ident_anchor: ch_eid vs. org_uid).

Der Vorsprung

Die Schweiz launcht vor fast allen EU-Staaten. Wer am 1. Dezember E-ID-verankerte Vollmachten zeigt, demonstriert Europa die Zukunft acht Monate früher — ein Fenster, das nur einmal offen ist.

Kernaussage

Swiyu macht aus «irgendein Account hat zugestimmt» eine staatlich verifizierte Rechtsperson. Das ist der Unterschied zwischen Login und Vollmacht.

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