Schweizer E-ID · Countdown auf den 1. Dezember 2026
Die E-ID kommt — und mit ihr die staatlich verankerte Agenten-Vollmacht
Am 1. Dezember 2026 führt der Bund die E-ID ein. Für die Agent Economy ist das der Moment, in dem aus „irgendein Account hat zugestimmt" wird: eine staatlich verifizierte Rechtsperson hat bevollmächtigt. Mandact ist dafür gebaut — nicht angepasst: Das Open Mandate Protocol nutzt von Tag 1 denselben Stack wie die Schweizer Vertrauensinfrastruktur.
| Einführung | 1. Dezember 2026 (Bundesrats-Beschluss) |
| Wallet | Swiyu — staatlich betrieben, Daten nur auf dem Gerät |
| Technologie | SD-JWT, OID4VCI/VP, did:webvh — identisch zu OMP v0.5.2 |
| Selektive Offenlegung | Nur nötige Attribute werden geteilt — das Prinzip jeder OMP-Presentation |
| Unternehmen | Keine eigene E-ID — sie nutzen die E-ID ihrer Kunden; Org-Anker bleibt UID/Handelsregister (exakt das Mandact-Schema) |
| Europa | Die Schweiz launcht vor fast allen EU-Staaten (EUDI-Frist 24.12.2026, deutsche Wallet 2.1.2027) |
Was am 1. Dezember konkret möglich wird
Eine Person weist sich per Swiyu aus und stellt in unter drei Minuten ein Mandat aus: „Mein Agent darf Abos bis CHF 50 kündigen, sechs Monate, jederzeit widerrufbar." Die Akzeptanzstelle — Shop, Telko, Versicherer — verifiziert Identitäts-Wurzel, Umfang und Live-Status in einem Aufruf und erhält den Beleg, der im Streitfall beide Seiten schützt. Bis die Wallet produktiv ist, läuft derselbe Flow heute in der Sandbox: gleiche Engine, gleiche Codes, gleicher Beleg — nur der Identitäts-Anker wird am 1. Dezember staatlich.