Agent-Ready Checkout: die Referenz-Architektur
Ein agentenfähiger Checkout besteht aus drei Schichten: Erkennen (legitimer Agent? — TAP/Attestierung), Befugnis (durfte er das? — Mandats-Verify, < 150 ms) und Ausführung (Zahlung — AP2/SPT/Agentic Token). Wer nur Schicht eins und drei baut, akzeptiert Umsatz mit offener Haftung.
Der Flow
Agenten-Request mit Mandate-Header → Drop-in-Middleware extrahiert die Presentation → /v1/verify mit Aktion und Betrag → allow: weiter zur Zahlung (Beleg speichern); deny: maschinenlesbarer Grund an den Agenten; escalate: Warteposition, Kunde bestätigt per Wallet-Push.
Idempotenz und Consumption
Idempotency-Key gegen Doppel-Verarbeitung; nach erfolgreicher Ausführung bucht die Consumption den Betrag endgültig und liefert das verbleibende Limit — die Grundlage für Folge-Käufe im selben Mandat.
Dispute-Bereitschaft
Beleg-ID am Auftrag speichern: Im Streitfall ist der signierte, gezeitstempelte Verifikations-Beleg die Antwort — beidseitig, nicht nur aus den eigenen Logs.
Kernaussage
Drei Schichten, ein Prinzip: Erst die Befugnis, dann das Geld.