Vergleich
Mandact vs. Stripe Agentic Commerce
Stripes Agentic-Commerce-Stack (ACP mit OpenAI, Shared Payment Tokens, Machine Payments Protocol) ist die Entwickler-Rail für Agenten-Checkouts: scoped, zeitlich begrenzt, single-use — aber ausschliesslich für Zahlungen, gebunden an Stripe-Konten. Mandact regelt die Handlung dahinter und davor: ob der Agent überhaupt kaufen, kündigen oder Daten freigeben durfte, im Namen welcher Rechtsperson, mit welchem Beweis.
| Dimension | Mandact (OMP) | Stripe ACP / Shared Payment Tokens |
|---|---|---|
| Gegenstand | Rechtliche Handlungsbefugnis (27 Aktionstypen, 9 Domänen) | Zahlungs-Credential für den Checkout |
| Identität | Staatliche Wurzel (E-ID/EUDI), Rechtsperson | Stripe-Konto/Karte des Nutzers |
| Nicht-Zahlungs-Aktionen | Kern (Kündigung, Termin, Datenfreigabe, HR, Behörde) | Nicht vorgesehen |
| Constraints | Betrag, Frequenz, Geo, Zeitfenster, Gegenpartei — 19 stabile Ablehnungscodes | Betrag, Merchant, Zeit, single-use |
| Akzeptanz-Logik | Verifier definiert eigene Annahme-Policies (LoA, Limits, Attestierung) | Händler akzeptiert Token via Stripe |
| Beweis | Beidseitige Evidenzkette, exportierbar, Zeitstempel-Pfad | Stripe-Transaktionslogs |
| Verhältnis | Verify als Pre-Authorization vor dem SPT-Einsatz (150-ms-Budget) | Führt die Zahlung aus, die das Mandat erlaubt |
Fazit
Stripe ist Integrations-Ziel, nicht Wettbewerber: Das Mandat entscheidet, ob die Handlung erlaubt ist — der Shared Payment Token führt sie aus. Im Checkout heisst das: Mandact-Verify als Pre-Auth-Schritt, dann Stripe. Wer beides hat, kann Agenten akzeptieren, ohne zwischen Umsatz und Haftung wählen zu müssen.