MANDACT

OMP/1 · payment.initiate

Zahlung auslösen per KI-Agent

Risikostufe 3 · hoch · in der Sandbox prüfbar

Ein Zahlungs-Mandat bevollmächtigt einen KI-Agenten, Zahlungen bis zu definierten Limits auszulösen. Es ist die risikoreichste Mandats-Klasse (Stufe 3): Eine Eskalationsschwelle, ab der die mandatsgebende Person jede Zahlung einzeln bestätigt, gehört zwingend dazu. Payment-Mandate sind AP2-kompatibel gekapselt.

Beispiel in Alltagssprache

„Mein Agent darf Rechnungen bezahlen bis CHF 200, ab CHF 100 fragt er mich.“

Empfohlene Grenzen

Niedriges Limit pro Zahlung, Monatslimit, Eskalationsschwelle deutlich unter dem Limit.

Worauf Sie achten sollten

Zahlungen sind sofort wirksam — der Widerruf des Mandats stoppt künftige, nicht vergangene Zahlungen.

Ohne Eskalationsschwelle entscheidet der Agent allein bis zum vollen Limit.

Rechtslage in Kürze

Schweiz
In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
Deutschland
In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
Österreich
In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.

Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.

Häufige Fragen

+Wie weise ich nach, dass mein Agent Zahlungen auslösen durfte?

Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.

+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?

Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.

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