OMP/1 · contract.request_quote
Offerten einholen per KI-Agent
Risikostufe 1 · niedrig
Ein Offerten-Mandat bevollmächtigt einen KI-Agenten, bei Anbietern verbindliche Angebote einzuholen und zu vergleichen. Es ist risikoarm, weil keine Verpflichtung entsteht — wichtig ist nur, dass der Agent dabei keine Daten über das Nötige hinaus preisgibt.
Beispiel in Alltagssprache
„Mein Agent holt drei Offerten für die Autoversicherung ein.“
Empfohlene Grenzen
Datenfreigabe auf das Offert-Nötige begrenzen (kombinierbar mit data.share).
Worauf Sie achten sollten
Offert-Anfragen erzeugen Kontaktaufnahmen — Anbieterkreis begrenzen.
Rechtslage in Kürze
- Schweiz
- In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
- Deutschland
- In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
- Österreich
- In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.
Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.
Häufige Fragen
+Wie weise ich nach, dass mein Agent Offerten einholen durfte?
Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.
+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?
Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.