OMP/1 · purchase.services
Dienstleistungen beauftragen per KI-Agent
Risikostufe 2 · mittel · in der Sandbox prüfbar
Ein Dienstleistungs-Mandat erlaubt einem KI-Agenten, Services zu beauftragen — von der Reinigung bis zur Reparatur. Da Dienstleistungen oft Folgekosten auslösen, gehören ein Limit pro Auftrag, ein Monatslimit und eine Eskalationsschwelle für teure Aufträge zur empfohlenen Grundausstattung.
Beispiel in Alltagssprache
„Mein Agent darf Handwerker beauftragen bis CHF 300 pro Auftrag, ab CHF 200 fragt er mich.“
Empfohlene Grenzen
Limit pro Auftrag, Monatslimit, Eskalationsschwelle.
Worauf Sie achten sollten
Offerten mit Folgekosten (Stundenansätze) brauchen klar formulierte Obergrenzen.
Rechtslage in Kürze
- Schweiz
- In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
- Deutschland
- In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
- Österreich
- In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.
Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.
Häufige Fragen
+Wie weise ich nach, dass mein Agent Dienstleistungen beauftragen durfte?
Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.
+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?
Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.