OMP/1 · data.request_deletion
Datenlöschung verlangen per KI-Agent
Risikostufe 1 · niedrig
Ein Löschungs-Mandat bevollmächtigt einen KI-Agenten, bei Unternehmen die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen (Art. 17 DSGVO, revDSG). Der Agent stellt die Anträge formgerecht, verfolgt Fristen und dokumentiert jede Antwort in der Beweiskette.
Beispiel in Alltagssprache
„Mein Agent verlangt bei allen Diensten, die ich nicht mehr nutze, die Löschung meiner Daten.“
Empfohlene Grenzen
Optional: Liste der Dienste; sonst bewusst weit zulässig.
Worauf Sie achten sollten
Löschungen sind endgültig — Dienste mit erhaltenswerten Daten ausnehmen.
Rechtslage in Kürze
- Schweiz
- In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
- Deutschland
- In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
- Österreich
- In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.
Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.
Häufige Fragen
+Wie weise ich nach, dass mein Agent Datenlöschung verlangen durfte?
Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.
+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?
Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.